Seveso-Fonds

Die Seveso-Richtlinie zielt darauf ab, schwere Unfälle mit gefährlichen Stoffen zu verhindern und die Folgen solcher Unfälle für Mensch und Umwelt zu begrenzen.
Damit diese Zielsetzung erreicht werden kann, gibt es zwei Fonds:

  • Fonds zur Vorbeugung gegen schwerwiegende Unfälle, der im Haushalt des FÖD Beschäftigung, Arbeit und Soziale Konzertierung vorgesehen ist,
  • Fonds für Risiken schwerwiegender Unfälle, der vom Nationalen Krisenzentrum verwaltet wird.

Betreiber von Betrieben der oberen Klasse müssen jährlich einen Geldbetrag zahlen, um Einnahmen für die beiden Fonds zu erzielen. Die Höhe dieses Betrags hängt von den im betreffenden Betrieb vorhandenen gefährlichen Stoffen ab.
Der Fonds für Risiken schwerwiegender Unfälle zahlt:

  • die Kosten für die externe Noteinsatzplanung von Betrieben der oberen Klasse, z. B. die Erstellung externer Notfallpläne, die Organisation von Übungen usw.,
  • die Durchführung von Informationskampagnen,
  • den Kauf und die Wartung von spezifischem Einsatzmaterial,
  • spezifische Projekte oder Anschaffungen in Zusammenhang mit der Bewältigung des Seveso-Risikos.